Instandhaltungssoftware: Die wichtigsten Tipps für Produktwahl und Praxisempfehlungen

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Von Instandhaltungssoftware profitiert jedes Industrieunternehmen: Die Anwendungen reduzieren Maschinenausfälle, erhöhen die Produktivität und senken die Wartungskosten. Wir geben Tipps, worauf Sie bei der Wahl von Wartungssoftware achten sollten, und stellen Ihnen Produkte vor, die sich in der Industrie bewährt haben.

Historische Instandhaltungsprozesse behindern Effizienz

In vielen Betrieben sind Anlagen seit Jahren im Einsatz und seit Jahren wurden die Instandhaltungsprozesse nicht mehr angepasst. Papierdokumentationen, Outlook-Ordner und Excellisten bilden ein unübersichtliches Geflecht aus Informationen. 

„Warum in eine neue Instandhaltungssoftware investieren? Das bisherige Vorgehen funktioniert doch.“ Mit dieser Haltung zögern Unternehmen hohe Anfangsinvestitionen in neue Technologie hinaus, doch die Herangehensweise ist kurzsichtig. Denn mit moderner Wartungssoftware steigern Unternehmen in jedem Fall ihre Effizienz und sparen langfristig weit mehr, als sie für die Implementierung ausgegeben haben.

Wartungssoftware: Einmalinvestition mit hohem Return on Invest

Nur mit spezialisierter Software können Betriebe Smart Maintenance umsetzen, d.h. Anlagen vorausschauend und geplant warten, noch ehe Probleme auftreten. Damit werden plötzliche und teure Stillstände vermieden, die minütlich Umsatz kosten. Auch die Lebensdauer der Anlagen insgesamt kann durch den Einsatz von Instandhaltungssoftware signifikant erhöht werden.  

Unterstützt die Wartungssoftware AR-Funktionen, können Techniker Einsätze deutlich schneller abschließen, da sie die notwendigen Anleitungen und Checklisten direkt in ihr Sichtfeld eingeblendet bekommen. Anders als bisher müssen sie ihre Arbeit für die Informationssuche oder Dokumentation nicht unterbrechen. So lässt sich die Wartungsdauer im Durchschnitt um bis zu 25 Prozent senken. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr ein enormer Produktivitätsgewinn, mit der sich die initiale Investition in die Wartungssoftware schnell amortisiert.

Nicht zuletzt ist die Kombination aus analogen Papieraufzeichnungen und verschiedenen digitalen Tools intransparent und erschwert den Wissenstransfer. Kündigt ein Mitarbeiter oder fällt er aufgrund von Krankheit aus, haben es die Kollegen schwer, Informationen zu finden. Zumindest brauchen sie erheblich länger für Abläufe, da sie sich nicht intuitiv im System zurechtfinden. Mithilfe von Instandhaltungssoftware kann das Wirrwarr aus analogen und digitalen Prozessen vereinheitlicht und vereinfacht werden und macht die Instandhaltung robust gegen personelle und organisatorische Veränderungen.

Die Digitalisierung verändert alle Unternehmensbereiche. Die Instandhaltung bildet keine Ausnahme: Wer Wettbewerbsnachteile vermeiden will, sollte die internen Prozesse sukzessive digitalisieren.

5 Eigenschaften, die Instandhaltungssoftware zukunftssicher machen

Unternehmen, die sich für eine Einführung von Instandhaltungssoftware entscheiden, haben allerdings die Qual der Wahl, denn der Markt der Anbieter ist unübersichtlich. Nicht immer sind Marktführer die beste Wahl. Entscheidend sind die unternehmensindividuellen Anforderungen. Welches Budget steht für die Wartungssoftware zur Verfügung? Welche konkrete Herausforderung soll die Anwendung primär lösen? Welche Prozesse sollen digital abgebildet werden?

Einige Eigenschaften sollte aber jede Software für Instandhaltung mitbringen, damit die Investition zukunftssicher ist.

Kompatibilität

Stellen Sie sicher, dass Ihre neue Instandhaltungssoftware mit Ihren bestehenden Anwendungen problemfrei genutzt werden kann und Schnittstellen zu relevanten Systemen wie CRM oder ERP vorhanden sind. 

Konfigurierbarkeit

Nur wenn Mitarbeiter sich intuitiv in der Software für die Wartung zurechtfinden, entstehen die Effizienzvorteile, die Sie sich erhoffen. Statt überladener Oberflächen sollten je nach Endgeräte oder Berechtigung ausschließlich notwendige Funktionen angezeigt werden. Um etablierte Prozesse nicht unnötig zu stören, sollte die Digitalisierung in der Instandhaltung schrittweise erfolgen. Können Sie die Anwendung nach dem Baukastenprinzip erweitern? Können Sie klein und kostenschonend beginnen?

Natürlich können Sie sich bei ALEGER über die beste Software für die Instandhaltung informieren lassen. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl und den Einsatzbereichen.

Jetzt zurückrufen lassen:

Cloud-Anwendung

Wer die Vorteile der Digitalisierung ernten will, kommt um mobile Instandhaltung nicht herum. Damit Service-Techniker auch Remote-Unterstützung leisten können, sollten Sie eine Cloud-Anwendung wählen, bei der die Daten von überall und jederzeit in Echtzeit abgerufen werden können. Ihr Unternehmen betreibt mehrere Standorte? Standortübergreifende Auswertungen sind mit Cloud-Anwendungen in wenigen Klicks erledigt.

Mobil-optimiert

Zur mobilen Instandhaltung gehört auch, dass die Remote Software nicht nur als Web- bzw. Browserversion angeboten wird. Eine mobile App ist heute Pflicht und sollte in Design und Funktionalität für Tablet, Head Mounted Displays und Smartphones optimiert sein. Dabei sollte die App Features bieten, die über die Web-Anwendung und reine Planung hinausgehen, sondern die Wartungsarbeit unterstützt. Beispiele sind Remote Support, Spracheingabe oder Zeiterfassung.

Augmented Reality

In der Industrie sind Smart Glasses längst kein Nischenphänomen mehr. Sie gehören zwar zu den günstigen digitalen Helfern, erzielen aber erstaunliche Effizienzeffekte. Professionelle Instandhaltungssoftware unterstützt den Einsatz von AR-Brillen oder bietet im Standard AR-Funktionalitäten in ihrer App an.

Produktempfehlungen: Einfacher Einstieg und modulares Multitalent

Die digitale Transformation der Instandhaltung ist kein Sprint. Wenn Ihr Unternehmen noch ganz am Anfang der Digitalisierung steht, haben Sie andere Prioritäten als Betriebe, die bereits viele Bereiche digitalisiert haben und nun eine Software für die Wartung suchen, um auch hier Prozesse zu vereinheitlichen, zu beschleunigen und zu verbessern.

Bei ALEGER kommen wir mit vielen unterschiedlichen Unternehmen in Kontakt, die Ihre Instandhaltung speziell um AR-Funktionalitäten erweitern wollen. Daher haben wir einen guten Überblick über den Markt und wissen, welche Instandhaltungssoftware hält, was sie verspricht.

Wenn Sie eine digitale Unterstützung suchen, die Ihre bisherigen Prozesse kostengünstig und effektiv unterstützt, bietet sich der Einsatz von EvoAssist an. Wollen Sie Ihre Abläufe sukzessive umfassend digitalisieren, lohnt es sich, die Implementierung von Workheld in Erwägung zu ziehen.

EvoAssist

Mit der Anwendung EvoAssist können Knowhow-Träger über Smartphone, Tablet oder AR-Brille Reparatur- oder Instandhaltungsanleitungen in Foto- oder Videoformat aufnehmen. Weniger erfahrene Kollegen können diese visuellen Arbeitsanweisungen über ein mobiles Endgerät abrufen und sich durch ihren Einsatz begleiten lassen. Expertenwissen geht so nicht länger verloren. Es kann bedarfsgerecht als Training-on-the-Job sprachunabhängig und intuitiv weitergegeben werden. Neue Mitarbeiter machen damit weniger Fehler und erreichen schneller das Leistungsniveau erfahrener Kollegen.

Workheld

Workheld ist eine umfassende Cloud-Plattform, mit der Unternehmen nicht nur ihre Instandhaltung, sondern auch Prozesse in Fertigung, Montage und Kundendienst auf dem neuesten Stand der Technologie optimieren können. Im Instandhaltungsmodul können Sie Ihre Anlagen und Werkzeuge managen und Einsätze der Techniker planen. Diese können über ihre mobile App Checklisten und Dokumente für ihren Einsatz abrufen, Arbeitszeiten dokumentieren und Messwerte erfassen. 

Mit ALEGER Remote bieten wir eine kostengünstige Komplettlösung für Ihren Einstieg in die Fernwartung an, die, die gängigsten Anwendungen umfasst. 

Fazit: Instandhaltungssoftware wird zur Zukunftsfrage

Unternehmen, die ihre Wartung nicht mithilfe von zeitgemäßer Instandhaltungssoftware managen, verschenken Produktivität und damit Umsatz. Nur mit der richtigen Software für die Wartung lassen sich Anlagen länger betreiben, Produktionslinien optimal auslasten und lässt sich Personal effektiver einsetzen. 

Eine schrittweise Digitalisierung schont das Budget und hat gleichzeitig den Vorteil, dass sie Beeinträchtigungen der laufenden Prozesse minimiert. Und erste Erfolge lassen sich bereits mit kleinen digitalen Ergänzungen erzielen, zum Beispiel dem Einsatz von Smart Glasses. Um die eigene Wettbewerbsfähgikeit zu sichern, kommt langfristig jedoch kein Unternehmen um eine grundlegende Digitalisierung seiner Instandhaltung herum.

Sie wollen mehr über die Vorteile von Instandhaltungssoftware erfahren? Rufen Sie uns gerne an.

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